|
Anschrift: Räumlichkeiten der AdventgemeindeMartin-Luther-Str. 2a97084 Würzburg
Gottesdienst: Anfang der Gottesdienste, Sonntags um 10:00 Uhr.
Die Gottesdiensteinteilung ist unter Aktuelles einzusehen.
Die Geschichte der Gemeinde
Die Apostolische Gemeinschaft ist heute im gesamten Bundesgebiet verbreitet und mit verschiedenen anderen apostolischen Gemeinden in Europa und Übersee in der "Vereinigung der Apostolischen Gemeinden" zusammengeschlossen. .
In Würzburg kam es wie in vielen anderen Städten im Mai 1921 zu einer Abspaltung der Gemeinde von der Neuapostolischen Kirche (NAK). Durch den Ausschluss der Apostel Brückner und Ecke durch den damalige Stammapostel Niehaus (Band II Was wir glauben, S82ff) , folgten viele Gläubigen den Aposteln, die häufig die Gemeinde Würzburg besucht hatten, um das Wort Gottes zu verkündigen. Es entstand die Reformiert Apostolische Gemeinde Würzburg, die in der Bundesrepublik 1956 zur Apostolischen Gemeinschaft mit Sitz Düsseldorf zusammengeführt wurde. (Band II aaO. S.31ff).
Die Gemeinde Würzburg wurde überwiegend aus dem ostdeutschen Raum mit betreut. Vorsteher der Gemeinde war der Hirte Kaag, ein bekannter Bäckermeister am Ort. Nach seinem Tod übernahm der Priester Maritschek die seelsorgerische Betreuung der Gemeinde. Die Gemeindegröße war damals ca 80 Mitglieder. Die Gemeinde fand in zahlreichen Gemeinderäumen Unterkunft. In der Leistenstraße, im Riemenschneider Hof-Werkstatt, hinterm Kaufhof, im Studentenhaus, in der Steinbachtal-Schule, in verschiedenen Hauskreisen und viele Jahre im Haus der Schwester Marianne Puschert im Lehmgrubenweg in Heidingsfeld. Es war eine schwere Zeit für die Gemeinde, die sich für größere Festlichkeiten immer wieder Räume besorgen musste. Hier war sie auf die Mithilfe der anderen Kirchengemeinschaften angewiesen.
Nach dem Ausscheiden von Priester Maritschek war die Gemeinde fast 6 Jahre lang ohne priesterliche Betreuung vor Ort. Sie musste von anderen Gemeinden aus Nürnberg, Schweinfurt, Stuttgart und Frankfurt aus bedient werden. In kleinen Gebetskreisen versammelten sie sich oft nur zu fünft und baten den lieben Gott um ein priesterliches Amt in ihrer Gemeinde. 1983 wurden ihre Gebete erhört. Aus beruflichen Gründen wurde ein Diakon aus der Gemeinde Nürnberg nach Würzburg versetzt. Im Mai 1984 erhielt er die Priesterordination in und für die Gemeinde Würzburg und dient der Gemeinde seither als Vorsteher.
Seit 1994 hat die Gemeinde Würzburg auch wieder eigene Gemeinderäume in Heidingsfeld in der Mühlenstr. 12. Immer wieder war sie in den Jahren zuvor Gast in den anderen christlichen Kirchen; so etwa in der katholischen Kirche St Laurentius oder in der evangelischen Stephanskirche . Die Gemeinde Würzburg ist deshalb sehr dankbar über ihre guten Beziehungen zu den anderen christlichen Gemeinden am Ort, die ihr immer wieder Unterkunft gewährt haben.
|